Das Minigewächshaus

Minigewächshäuser, auch Zimmergewächshaus und Anzuchtgewächshaus genannt, stellen die kleinste Version eines Gewächshauses dar.
Somit ist, wie der Name schon sagt, der größte Unterschied zum großen Bruder die Größe.
Zimmergewächshäuser gibt es in verschiedenen Größen zu kaufen, von ganz kleinen die gut in die Küche passen, um beim Kochen frische Kräuter zur Hand zu haben, bis hin zu größeren Modellen, die man sogar teilweise für den Anbau von den Klassikern des Gewächshauses, Gurken und Tomaten nutzen kann.
Das Minigewächshaus bringt sämtliche Vorteile eines großen Gewächshauses mit sich.
Aufgrund der Speicherung von Wärme kann somit die Gartensession früher als gewohnt starten.
Allerdings sei darauf zu achten, dass das Häuschen genug Tageslicht abbekommt, gerade im Frühjahr und Herbst gibt es nur wenige Sonnenstunden.
Meist finden die Minigewächshäuser ihren Platz nicht im Garten, sondern es wird der Vorteil ihrer Größe genutzt und man stellt sie in die Küche, auf den Fenstersims, oder an helle Fenster.


Arten der kleinen Gewächshäuser

Es gibt unzählige verschiedene Varianten.
Diese unterscheiden sich nicht nur in der Größe, sondern auch beim Material.
Hierbei findet man in den billigeren Sektionen meist Plastik und Holz.
Wenn es das Budget zulässt, findet man auch genügen Minigewächshäuser aus Glas und Metall.
Hierbei überschneiden sie sich meist mit den Frühbeeten.
Bei größeren Varianten gibt es sogar Extras, wie automatisierte Fensterheber, die bei programmierter Temperatur das Fenster öffnen.
Dies verhindert einen Hitzestau, der das Ende für die Pflanzen bedeuten könnte.
Ebenso gibt es Gewächshäuser mit integrierten Heizmatten, wodurch gerade außerhalb der warmen Sommer Saison die Pflanzen mit Wärme versorgt werden.
Ein weiteres oft verwendetes Zubehör ist eine extra Lampe, innerhalb des Minigewächshauses.
Durch diese bekommt der frühe Samen, trotz trüber Jahreszeit, genug Licht ab.


Was kann ich im Minigewächshaus anbauen?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten.
Grundsätzlich hängt dies nämlich von der Umwelt ab und von der Größe des Zimmergewächshauses.
Bei sehr kleinen Varianten wird nicht vermutlich kaum Platz sein für mehr als ein paar wenige Kräuter, hingegen lässt sich bei gegebener Größe alles Mögliche anpflanzen.
Von den Klassikern wie Tomaten, Gurken und Salat bis hin zu exotischen Früchten, wie Melonen.


Tipps und Tricks zum Frühbeet

  • Die Temperatur kann praktisch über einen Funk-Temperaturstation überwacht werden, manche Geräte zeigen zudem auch die Luftfeuchtigkeit an, diese sollte nicht zu hoch sein.
  • Schwarze Materialien dienen als Wärmespeicher. Somit kann durch z.B. einem schwarzen Schlauch Wärme gespeichert werden und später wieder abgegeben werden.
  • Wer das Frühbeet automatisieren will, greift am besten zu einem automatischen Fensteröffner, dieser lüftet bei eingestellter Wärme automatisch.
    • Das Häuschen sollte möglichst gut vor tierischen Dieben geschützt werden.
    • Gießwasser sollte, wenn es sich sammelt, unbedingt entfernt werden, um so Schimmel zu meiden.


    Unsere Meinung zu Minigewächshäusern


    Minigewächshäuser sind gerade für Neulinge im Bereich der Gartenarbeit, eine sehr gute Anlaufstelle.
    Sie eignen sich perfekt um mit kleinem Budget und mäßigem Aufwand an das Thema heranzutasten.
    Ebenso eignet es sich perfekt für die heimische Küche.
    Wer sich allerdings bereits ausmalt, welch große Erträge er in den nächsten Monaten ernten wird, der sollte vielleicht direkt zu einem großen freistehenden Gewächshaus greifen, oder sich nach Frühbeeten umschauen.



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